Gründungsanleitung

Wie gründet ihr eure „AmH-Initiative“?

Vorbereitung:

1. Kontaktiere uns! Wir unterstützen euch gerne mit unserem Know How und stellen Materialien, wie Textvorlagen, Pressemitteilungen, Flyer, Plakate etc. zur Verfügung. Trete unserer Telegram-Gruppe bei, in der du uns deine Fragen stellen kannst.

2. Team:
Damit sich ein Team finden und später koordinieren kann, ist aus unserer Erfahrung das bewerteste Kommunikationsmittel die Whatsapp- oder Telegramgruppe. Legt von Anfang an eine an und ladet gerne jemanden von uns ein. So können jederzeit „Neulinge“ dazustoßen und es kann ein VideoCall mit uns organisiert werden.
Übrigens braucht es nicht immer viele Leute: In Hamburg waren es 2-3 Engagierte, die in vier Monaten einen Kreis von 300 Unterstützern aufgebaut haben und vieles darüber hinaus. Habt also vor allem Mut für den Start. Wir helfen euch dabei.

4. Forderungen:
Falls eure Regionalgruppe FFF noch keine Forderungen hat und sonst auch keine für eure Stadt existieren, stellt mit FFF, engagierten Leuten, eventuell Initiativen eurer Stadt gemeinsam welche auf.
Wichtig: Haltet sie leicht verständlich. Die Forderungen werden der Öffentlichkeit präsentiert, sollen also von möglichst vielen Bürger*innen wahrgenommen werden. Allerhand Beispiele gibt es auf der FFF Website: https://fridaysforfuture.de/forderungen/

5. Namensgebung:
Bisher haben wir uns den Namen „… Muss Handeln“ gegeben. Nachfolgenden Initiativen empfehlen wir nun sich „Alle müssen Handeln plus Stadtnamen“ zu nennen.
So wird sichtbarer, dass die lokale Initiative selbst ein Teil des Städtebündnisses AmH ist. Und es hat den Vorteil, dass die Unterstützer*innen einer Initiative ebenso Teil des AmH-Bündnisses werden. So wird die Netzwerkarbeit auf Bundesebene entscheidend vereinfacht und gestärkt.

6. Internetseite:
Internetseite, Mailadresse und Zugang zu unserer Cloud könnt ihr kostenlos bekommen. Schreibt uns dazu eine kurze Mail an webteam@muss-handeln.de. Folgende Angaben sind dafür zwingend notwendig:
Stadt/Ort:
Kontakt (Vorname):
Kontakt (Mailadresse):
Kontakt (Telefonnummer, optional):

Wir schicken euch dann schnellstmöglich eure Zugangsdaten. Wenn nicht anders abgesprochen bekommt ihr folgende Internetseite und Mailadresse: stadt-muss-handeln.de, stadt@muss-handeln.de

Bitte nutzt die Ressourcen ausschließlich für die Arbeit für Alle müssen Handeln.
Ihr wollt eigenen Webspace oder habt andere Ideen? Meldet euch gerne, wenn wir Ressourcen zusammen nutzen gewinnen alle.
Telefonischer Kontakt für Fragen: 0176 64026253 (Jan aus Braunschweig)

Wenn eure Internetseite angemeldet ist, macht ihr euch an die Inhalte. Wie ihr ein Menü erstellt, Widgets nutzt etc. findet ihr ganz unten auf dieser Seite.
Mögliche Struktur für eure Website:
Startseite Offener Brief, Seite Unterstützer (Logos + Bürger*innen-Liste), Seite Forderungen, Seite Mitmachen, Seite Über uns auf der ihr u.a. auch Fragen beantwortet, wie: Werde ich als Unterstützer zu etwas verpflichtet? Welche Schritte sind geplant? etc.
Impressum/Datenschutz, Newsletter, Kontakt und Messenger-Button anlegen.
Die Website entwickelt ihr im Laufe der Zeit Schritt für Schritt weiter. Grundsätzlich gilt: Weniger ist oft Mehr! Haltet die Website übersichtlich.
Wichtig: Speichert eure Dateien übersichtlich in eine Cloud ab. Wer hat zu was Zugang etc. regeln.


Die Kernaufgaben um möglichst “Viele” zu werden und eure AmH-Initiative in der Stadt bekannt zu machen:

1. Das Sammeln von Unternehmen, Organisationen und Bürger*innen:

Ob zahlreiche Anfragen per E-Mail oder die persönliche Ansprache. Findet heraus mit welchen der folgenden Möglichkeiten ihr am meisten Erfolg habt. Es gilt: Logos haben mehr Gewicht, aber je weniger Unternehmen ihr in eurer Stadt/Gemeinde habt, desto stärker legt den Fokus auf das Sammeln von Privatpersonen/Bürger*innen.

  • Sammeln von Unternehmen und Organisationen:
    Wichtig: Ihr braucht nicht nur das Logo, sondern auch eine Bezugsperson! Klärt bei Teilnahme, an „wen“ (E-Mail-Adresse) ihr euch in Zukunft bei bestimmten Anliegen/Fragen wenden könnt.
    1. Anfrage per E-Mail:
      • Vorteil: Man kann mal am Stück 30-50 E-Mails rausschicken. Dies ist für große Städte gut geeignet, für die es eine große Unternehmensliste gibt.
      • Überblick verschaffen: Listet Unternehmen und Organisationen in einer Exceltabelle auf. Alle, die euch so einfallen und auffallen. Achtet z.B. bei der Recherche im Internet auf Partner-/Mitgliederlisten auf den Webseiten der jeweiligen Organisationen/Unternehmen. Notiert mindestens Firmen-/Vereinsnamen, E-Mail-Adresse(n) und Ansprechpartner (wenn dieser klar ist).
      • E-Mail Anschreiben: Wir geben euch gerne die entsprechende Vorlage dafür. Damit macht ihr den Unternehmen die „Teilnahme“ möglichst einfach und transparent.
      • Schickt nun eure Anfrage raus. Denen, die nach einer Weile noch nicht geantwortet haben, könnt ihr z.B. ein zweites Anschreiben hinterher senden.
    1. Anfrage per Telefon:
      Für einen möglichen Text eignet sich das E-Mail-Anschreiben. Lasst euch bis zur Geschäftsführung/Chefsekretärin durchstellen und stellt eure Anfrage. Wichtig ist, die Anfrage nochmal per Mail hinterher zu schicken. Erfragt also die E-Mail-Adresse und ggf die/den Ansprechpartner*in.
    2. Anfrage auf der Straße:
      Geht in Geschäfte, Restaurants, Kneipen, zum Bäcker etc.. Stellt eure Initiative vor (mit Visitenkarte/Flyer/Postkarte). Wichtig: Fragt nach ihrer Visitenkarte und schickt Ihnen die Anfrage nochmal per E-Mail.
    3. Anfrage streuen über Netzwerke / SocialMedia:
      Bisher haben wir damit weniger Erfolg gehabt Unternehmen zu akquirieren. Es eignet sich aber, um euch bekannt zu machen, und erleichtert somit indirekt die Akquirierung. 

Legt eine Exceltabelle mit den wichtigsten Daten/Adressen eurer Unterstützer an. Wenn ihr das Logo erhalten habt, kopiert z.B. die Adresse aus der E-Mail-Fußnote. Notiert die E-Mail-Adresse der Bezugsperson/ des Ansprechpartners.
Ihr werdet überraschende Zusagen erhalten und interessante Gespräche führen, trotz dass man nicht häufig eine direkte Zusage plus Logo mit nur einer Anfrage bekommt. Hakt einfach nochmal nach. Viele sind dankbar dafür. 😉

  • Sammeln von Privatpersonen:
    Macht euch klar: „Jede*r neue Unterstützer*in verleiht der Initiative und den Forderungen mehr Gewicht“!
    Ihr braucht von der Person, die euch unterstützen möchte, mindestens den Namen und ein ja/nein, ob sie veröffentlicht werden möchte. E-Mail-Adresse wäre gut.
    Möglichst jede*r eures Teams sammelt Privatpersonen:
    • Per Whatsapp/Telegram, SMS: Macht eine Vorlage für alle, z.B. so:
      • „Hi Klaus, wie geht’s dir und deiner Frau?
        Hätte(s)t du/ihr auch Lust den offenen Brief mit den Forderungen der Fridays for Future zu unterschreiben, mit denen wir unsere Stadt aufrufen? Das würde uns sehr helfen! „Link zum offenen Brief“ Deinen Namen setze ich dann auf die Liste 😉 Ginge sonst auch anonymisiert.
        Falls ja: Schick mir doch gerne noch deine/eure E-Mail-Adresse(n), dann bekomm(s)t du/ihr noch unseren netten Rundbrief. 🙂
        Freu mich von dir/euch zu hören!“
      • Falls ihr eine Zusage erhaltet, antwortet z.B.
        „Das ist ja super Klaus! Meinst du Fritz oder /deine Nachbarn/Freunde/Kinder/Eltern würden den Aufruf auch unterstützen? Könntest du ihn/sie mal fragen? Dann setze ich sie auch schnell auf die Liste.“
        Oder fragt, ob er/sie spenden könnte, zum nächsten Treffen kommen würde, oder in eure Telegram-Gruppe möchte.
    • Leute auf der Straße und auf Veranstaltungen fragen:
      • Steckt eure Unterschriftenliste, den offenen Brief ausgedruckt und Flyer o.ä. ein.
      • Bleibt niedrigschwellig. Sagt z.B.:
        „Guten Tag, möchten Sie auch die Forderungen der Fridays for Future unterstützen? Wir haben für den offenen Brief an die Stadt bereits soundso viele Unterstützer*innen innerhalb von 4 Wochen gesammelt. Wir sind überparteilich und es ist mit keinen Kosten oder Verpflichtungen verbunden.“
    • Direkte Anfragen per Facebook/E-Mail/Telefon nutzt natürlich auch.

Wichtig: Netzwerken = Beziehung aufbauen: Dies erreicht ihr, in dem ihr direkte Fragen stellt und Interesse/Anteilnahme zeigen.
Fragt den/die Unterstützer*in z.B., ob sie/er
– mit einer Spende unterstützen könnte?
– bei eurem nächsten Treffen dabei sein könnte, um sich kennenzulernen/ zusammen zu arbeiten/ euch zu helfen?
Interesse zeigen: Bsp.: „Toll, euer Engagement bzw. was ihr bisher erreicht habt mit eurer Organisation / eurem Unternehmen“
etc..

2. Wie macht ihr eure AmH-Initiative und den offenen Brief in der Stadt bekannt?

Das Akquirieren selbst ist bereits wichtigste Öffentlichkeitsarbeit, denn die Anfrage ist ein konkretes Anliegen, dass ihr an viele Institutionen und Bürger*innen eurer Stadt adressiert.
Und klar: Die Unternehmen und Organisationen müssen sich intern über die Klimaschutz-Forderungen besprechen und darüber abstimmen! Das sind spannende erstmalige Gespräche die damit ausgelöst werden und wodurch Klimaschutz als Wahlthema gestärkt wird.
Netzwerke: Viele Institutionen und Einzelpersonen haben große Verteiler, oder viele Kontakte. Viele unterstützen euch gerne beim Streuen eures Aufrufes. Dazu nutzt bei Zusage/ nach Erhalt des Logos die Antwortmail, in der ihr standardmäßig die Anfrage in Anhang setzt und den neuen Unterstützer fragt, ob er damit „Weitere“ zur Teilnahme aufrufen mag. Auch dazu nutzt unsere Vorlage!
Newsletter: Schreibt regelmäßig Rundbriefe mit den wichtigsten Infos und Ereignissen. Auch hier: Weniger ist mehr. Es bleibt spannend, wenn die Übersicht erhalten bleibt.
Flyer/Plakate: Ihr werdet einen großen Unterstützerkreis haben, denen ihr Flyer und Plakate schicken könnt. In Hamburg haben wir teils unterschiedliche Mengen geschickt: 20 – 900 Flyer und 1 – 30 Plakate (A3 und A2) pro Unterstützer*in. In einer vorangehenden Rundmail haben wir die Angaben gemacht: Wir schicken 20 – 30 Flyer plus 1 – 2 Plakate zu, mit der Bitte in ihrem Betrieb oder Umfeld auszulegen und zu verteilen und haben angefragt, wer „mehr“ oder „keine“ zugeschickt haben möchte. Zusätzliche Social Media-Aktion: Plakat im Geschäft/Betrieb aufhängen und Fotos mit Personen/ der Belegschaft machen.
Und: Euer Team zieht selbst los und fragt in Geschäften z.B. den Filialleiter, ob ihr „kleine Aushänge… A2 ;)“ aufhängen dürft. Viele haben große Laufkundschaft.
Social Media: Facebook, Instagram, Twitter, Whatsapp… Entscheidet selbst.
Nutzt euren Unterstützerkreis um eure Sharepics über deren Kanäle zu streuen. Ruft „die Großen“ persönlich an. Sie freuen sich sicher, euch so zu unterstützen.
Pressemitteilungen: Vorlagen für Pressetexte erhaltet ihr von uns. Fragt eure Unterstützer nach deren Presseverteiler. Baut persönliche Kontakte auf.
Veranstaltungen: Seid auf Veranstaltungen präsent. So bekommt eure Initiative ein Gesicht und es entstehen neue Synergien.
Anzeige schalten: Euer Unterstützerkreis kann es euch eventuell ermöglichen eine größere Anzeige zu veröffentlichen. So können die Forderungen, eure Wahlprüfsteine und weitere Artikel zu eurer Initiative an großer Tragweite gewinnen.

Zusätzliche Projekte:

Je nachdem wie groß euer Zeitfenster bis zur Wahl ist, könnt ihr bspw. folgende Projekte zusätzlich planen:
(Klima)Wahlhelfer, Wahlprüfsteine: Beispiel aus München und Hamburg.
Wahlveranstaltung: Videomitschnitt aus Hamburg
Unterstützerkreis-Veranstaltung: Z.B. zum Kennenlernen und mit Best practice Austausch und World-Café



Hinweis: Den Punkt Theme installieren braucht ihr nicht mehr mit eurer bereits vorinstallierten Internetseite. Überspringt diesen Punkt!

Theme Installieren

Um neuen Städten schnell und einfach die Möglichkeit zu geben, eine Website in einheitlichem Stil (inspiriert durch „München-muss-handeln“) zu ermöglichen, bieten wir das „Jeder Muss Handeln“-Theme an. Verwendet „Prototype-b“!

Zum Theme Download

Das Theme ist recht rudimentär aufgebaut. Dies ist vorerst der Prototyp, da es durch die kurze Entwicklungszeit noch nicht ausführlich getestet werden konnte.

In dieser Anleitung beschränke ich mich auf die grundlegenden Einstellungen für das Theme.
Alle anderen Themen wie Hosting, Installation, Migration,Plugins…. würden den Rahmen dieser Anleitung sprengen und sind zuhauf Online zu finden. Für die Zukunft plane ich ein Forum einzurichten um eine Plattform für die Weiterentwicklung zu haben.

Nachdem Ihr die neueste Version vom Theme hier heruntergeladen habt, folgt ihr den Schritten in den folgenden Videos. Falls ein paar Dinge erst mal etwas anders aussehen, lasst euch nicht verunsichern.

Customizer

Im folgendem Video wird die Funktion des Customizers beschrieben.

Hier könnt ihr vor allem erst einmal den text für Euer Logo ändern.
Für die Footer-widgets (Beschreibung weiter unten) gibts noch weitere Möglichkeiten der Einstellungen.

Menü erstellen

Der Moderator ist zwar etwas über motiviert, aber er erklärt hier sehr klar wie es funktioniert. In unserem Theme gibt es bis jetzt nur eine Menü-Position mit dem Namen „Main“, also recht übersichtlich.

Blocks

Die sogenannten „Gutenberg Blocks“ sind relativ neu im WordPress. Hier gibts eine kleine und feine Erklärung.

In unserem Theme gibt es 3 Blocks die einen „Städte müssen handeln“ Schrift-Stil (Farbverlauf) als Einstellung besitzen und deshalb gut von euch verwendet werden können.


Absatz/paragraph:
zeigt einen Absatz mit „Jeder muss handeln“ Farbverlauf
Überschrift/Header:
zeigt eine Überschrift mit „Jeder muss handeln“ Farbverlauf
Galerie:
zeigt Galerie Bilder zentriert zueinander (zugegeben eine etwas kryptische Beschreibung, aber probiert es einfach aus !:-)

Widgets/Footer

Hier erklärt der gleiche Moderator was sogenannte „Widges“ sind und wie sie funktionieren.

Unser Theme hat bis jetzt nur „Footer-Widgets“.(Diese werden ab ca 4:04 erklärt). Da Widgets aber immer gleich funktionieren lohnt es sich, das ganze Video anzusehen.

Zum Theme Download